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Biggesee-Regatta - Nachlese

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Geplant war ein sonniges Wochenende mit Rudern, Zelten, Grillen, Rudern, Spass haben mit 21 aktiven Teilnehmern und weiteren 15 Begleitern. Nachdem der Wettergott uns am Freitag abend noch in Ruhe unsere Zelte aufschlagen ließ, bekamen wir bereits zur Verpflegungseinnahme einen Vorgeschmack auf die Dinge die uns erwarten. Es begann schauerartig zu regnen! Das hat uns die Laune allerdings nicht verdorben, denn wir hatten bereits zwei kleinere Pavillons aufgebaut unter denen wir uns schützen konnten. Als es am Abend wieder aufklarte, haben unsere Kinder noch einige von Schiffsverkehr ungestörte Runden im Einer auf dem malerisch dampfenden See gedreht, bis die Sonne gegen 22.00 Uhr unterging.

 

Der Samstag morgen startete wieder mit Regen und es kam der Plan auf, einen größeren Pavillon mit Seitenwänden zu erwerben.

Die ersten Rennen wurden von unseren Kids im Einerslalom gefahren. Im Unterschied zum Vorjahr musste jedoch diesmal auch eine (recht lange) Strecke rückwärts gerudert werden. Der starke Seitenwind erleichterte das nicht gerade und vor allen Dingen unsere diesjährigen Einsteiger hatten damit arg zu kämpfen. Was sie aber nicht von den Ruderern der anderen Vereine unterschied. So dauerte es nicht lange bis der erste Ruderer, vom Sorpesee glaube ich, am entferntesten Punkt der Strecke kenterte und zu seiner Unterstützung ein Ruderkahn mit einem DLRGler ausgesandt wurde. Aus unserer Manschaft sind im weiteren Verlauf auch zwei Jungs gekentert, wobei Ben sich sicherlich einen Ehrenpreis verdient hätte, denn er hat unter den Anfeuerungsrufen der Fans sein Boot mit allem was dazu gehört schwimmend über die Ziellinie gebracht. Er war allerdings auch nachdem er eigentlich alle Schwierigkeiten gemeistert hat relativ kurz vor dem Zieleinlauf umgekippt. Gewonnen hat den Slalom überigens Till Spriewald für den RV Datteln mit einer unglaublich sauberen Leistung, gerade im schwierigen Rückwärtsteil der Strecke!

Die restlichen 500m Rennen am Samstag waren eher mäßig erfolgreich, was bei den Kindern in erster Linie daran lag, das die Altersspanne von 11-14 Jahren gerade in dieser Altersklasse sehr weit gewählt war, wobei unsere Ruderer hier am jüngeren Ende rangierten. Trotzdem haben sie den Älteren ganz schön eingeheizt und sind tolle Rennen gefahren, die mit zweiten Plätzen belohnt wurden. Die Erwachsenen Rennen wurden im wesentlichen von ehemaligen Rennruderern beherrscht, so dass unsere Breitensportler, denen es hier erheblich an Erfahrungen fehlt, in der Regel das Nachsehen hatten.

Das Wetter hielt während des ganzen Tages das, was es angekündigt hatte. Wir haben die Startzeiten der Rennen im Laufe des Tages nicht mehr nach der Uhrzeit sondern nach der Anzahl der bis dahin zu erwartenden Schauer benannt.

Als wir wieder zum Zeltplatz kamen war dort bereits der neu erworbene Pavillon aufgestellt und es stand einem gemütliche Abend nichts mehr im Wege. Dieser wurde kurz unterbrochen, als zwei Jungs beim Spielen mit den Köpfen zusammenrumpelten und wir einen Krankenwagen holen mussten. Zum Glück waren es nur Platzwunden, die im örtlichen Krankenhaus genäht wurden. Nachdem Ralf sich vorbildlich um die Versorgung der Kinder bemüht hatte, wurde Kaan von seinen, ebenfalls als Fans angereisten Eltern mit nach hause genommen. Freddy verbrachte die Nacht wie geplant im Zelt.

Beim anschließenden Langstreckenrudern im Dauerregen am Sonntag haben die Kinder die eigens dafür in „Black Pearl“ umgetaufte Kanalstadt mit einer riesigen Piratenflagge versehen 3x um den Kurs gerudert. Unsere anderen Manschaften haben bei diesem Wettbewerb auch Ihre Punkte gemacht und alle haben noch Ihre Medallien bekommen.

Alles in Allem eine, trotz des Wetters, tolle Veranstaltung, an der eine große Gruppe aus unserem Verein teilgenommen hat.

Beim nächsten Mal sollten wir die Bootsklassen in denen wir starten mehr im Hinblick auf die Breitensporttauglichkeit aussuchen und/oder selbst mehr ehemalige Rennruderer an den Start bringen, die es in unserem Verein ja durchaus auch in großer Zahl gibt. Das Wetter können wir ja nicht bestimmen, aber da sind wir ja jetzt auch gut gerüstet.

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